Monte-Carlo Beach ist das Monaco-Hotel für Menschen, die eigentlich gar nicht in Monaco sein wollen. Es liegt am äußersten Ende der Avenue Princesse Grace, streng genommen knapp hinter der Grenze in Roquebrune-Cap-Martin: ein niedriges Terrakotta-Gebäude von 1929 auf einer eigenen Landzunge, mit einem Meerwasserpool in Olympialänge, einem Privatstrand und dem Monte-Carlo Beach Club zu seinen Füßen. India Mahdavis Neugestaltung von 2009 gab den 40 Zimmern einen weichen, sonnenverblichenen Riviera-Look, der bis heute trägt.
Das wiederkehrende Lob gilt dem Tempo: ruhige Vormittage, lange Mittagessen im Elsa, dem Bio-Restaurant mit Michelin-Stern und grünem Stern, und Nachmittage, die nie ein Taxi verlangen. Fast jedes Zimmer geht zum Meer, was in Monaco selten ist. Es ist saisonal, etwa März bis Oktober, und das gehört zum Reiz: Es fühlt sich an wie ein Sommerhaus, nicht wie ein Hotel mit Sommerprogramm.
Es passt zu Paaren und Flitterwöchnern und zu allen, deren Monaco-Ambitionen sich auf einen Abend im Casino beschränken. Dafür reichen der Hotelshuttle und zehn Minuten Fahrt. Wenn Sie jeden Abend zu Fuß nach Monte-Carlo hinaus wollen, sind Sie hier falsch.